Gewässerschutz

Eine entscheidende Lebensgrundlage für alle Lebewesen ist das Wasser. Gerade in hochindustrialisierten, dicht besiedelten Staaten wie Deutschland gilt es, die Reinheit und Qualität dieses Lebensgutes dauerhaft zu erhalten.

Dies hat auch Einfluss auf die Auswahl technischer Lösungen für Planung, Bau und Betrieb elektrischer Netze und spiegelt sich in umweltrechtlichen Rahmenbedingungen wider. Unter dem Aspekt des Gewässerschutzes sind hier insbesondere die Isolieröl enthaltenden Betriebsmittel in Schalt- und Umspannanlagen zu erwähnen. Im Wesentlichen sind dies Transformatoren. Schalter, Wandler, Spulen und Kondensatoren können aber ebenso betroffen sein.

Da Amprion Netztransformatoren unterschiedlichster Leistungsklassen und Bauarten betreibt, kommt dem Thema des Gewässerschutzes besondere Bedeutung zu. Nur in einem Störfall kann Öl aus einem Transformator austreten. Alle Anlagen der Amprion sind jedoch mit Auffang- und Schutzeinrichtungen versehen, um Boden- und Gewässerverunreinigungen zu vermeiden. An Standorten in ausgewiesenen Schutzgebieten (Wasser-, Heilquellenschutzgebiete) und in der Nähe zu Oberflächengewässern (Bach, Fluss, See) müssen über die Grundsatzanforderungen hinaus spezielle wasserrechtliche Anforderungen erfüllt werden.

Die Anforderungen des Gewässerschutzes werden bei 380 kV-Transformatoren z.B. durch ölundurchlässige Ableitflächen und zugehörige Auffangräume erfüllt:

Als weiteren Beitrag zum Gewässerschutz minimieren wir den Frischwassereinsatz bei betrieblichen Arbeitsprozessen und betreiben vermehrt Anlagen zur ortsnahen Beseitigung reiner Niederschlagswässer über Versickerungen, dadurch wird gleichzeitig die öffentliche Kanalisation entlastet.

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